Löschwassertechnik & Objektausstattung

   Wasser ist ein universelles Löschmittel.
  Mit stationären Löschwassereinrichtungen
 ermöglichen wir ein Höchstmaß
an Sicherheit in der Brandbekämpfung.

Löschwassertechnik & Objektausstattung

Löschwassertechnik (LWT) / Objektausstattung

Löschwassereinrichtungen sind Einrichtungen des vorbeugenden Brandschutzes. Sie dienen der Rettung und dem Schutz von Personen und der Brandbekämpfung. In der Regel werden diese Anlagen von Brandschutzbehörden nach dem jeweils gültigen Baurecht gefordert. Diese Anlagen führen in ihren Leitungssystemen Trink- oder Nichttrinkwasser. Bei unmittelbarem (direkten) Anschluss an das Trinkwassernetz unterliegen sie daher besonderen hygienischen Anforderungen (DIN 1988-6), um eine Qualitätseinbuße des Trinkwassers durch Stagnation zu vermeiden. Zu unserem Sortiment im Bereich Löschwassertechnik gehören Wandhydranten, Unter- und Überflurhydranten sowie Löschwasseranlagen und Sicherheitstrennstationen.

Die fachkundigen TOTAL Feuerschutz Spezialisten von Tyco beraten Sie umfassend rund um das komplexe Gebiet der Löschwassertechnik. Unsere Lösungen gewährleisten eine sichere und effiziente Bereitstellung, Einspeisung, Entnahme und Entsorgung von Löschwasser. Das Spektrum unserer Löschwassertechnik umfasst Wandhydranten mit formstabilem Schlauch, Unterflurhydranten, Überflurhydranten, Löschwasseranlagen, trocken sowie nass/trocken, aber auch Druckerhöhung für Löschwasseranlagen und Sicherheitstrennstationen. Ob Neuausstattung, Nachrüstung, technische Aktualisierung, Renovierung oder Instandhaltung: Tyco liefert deutschlandweit die passenden Komponenten für Ihre Baumaßnahme – maßgeschneidert auf Ihre individuellen Ansprüche und Situation vor Ort.

Nutzen Sie das TOTAL Know-how. Unsere Experten stehen Ihnen bundesweit unter der Telefonnummer
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Brandschutzeinrichtungen der Löschwassertechnik

Wandhydranten mit formstabilem Schlauch

Wandhydranten mit formstabilem Schlauch werden nach DIN 14461-1 konstruiert und nach einzelnen Typen unterteilt. Typ S (Selbsthilfe) eignet sich für den Einsatz durch örtliche Brandschutzhelfer, aber auch die Feuerwehr. Wandhydranten vom Typ F (Feuerwehr) sind speziell für den Einsatz durch die Feuerwehr und eingewiesene Brandschutzhelfer bestimmt; dabei ist es möglich, die Schlauchhaspel am Anschlussventil abzukuppeln und einen eigenen Druckschlauch anzuschließen.

Unterflurhydranten

Unterflurhydranten nach DIN 14339 und dem Arbeitsblatt W 331 des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) werden frostsicher an im Erdreich verlegte Wasserleitungen angeschlossen. Die Straßenkappe wird bodenbündig gesetzt, wodurch die Grundstücksoberfläche ungehindert genutzt werden kann. Jedoch ist der freie Zugang zum Unterflurhydranten auch hier jederzeit durch entsprechende Beschilderung zu sichern, etwa durch Parkplatzmarkierungen.

Überflurhydranten

Überflurhydranten nach DIN 14384 und DVGW Arbeitsblatt W 331 werden an im Erdreich verlegte Wasserleitungen angeschlossen. Sie sind für jeden sichtbar und ohne weitere Armaturen im Gegensatz zu Unterflurhydranten sofort einsetzbar.

Löschwasseranlagen, trocken

Löschwasseranlagen „trocken“ nach DIN 14461-2 und DIN 14462 sind fest verlegte Löschwasserleitungen einschließlich stationärer Schlauchanschluss-Einrichtungen mit Armaturen zur Einspeisung und Entnahme von Löschwasser. Sie werden ausschließlich von der Feuerwehr zum Löscheinsatz verwendet. Insbesondere in hohen oder weitläufigen Gebäuden mit mehreren Brandabschnitten sichert die fest im Gebäude installierte Löschleitung den schnellen und ungehinderten Einsatz der Feuerwehr, auch bei notwendiger Überbrückung von Brandabschnitten.

Löschwasseranlagen, nass/trocken

Durch den Einsatz der fernbetätigten Füll- und Entleerungsstation wird die Löschwasserleitung „nass/trocken“ im Bereitschaftszustand trocken gehalten. Damit werden die Forderungen der DIN 1988 hinsichtlich der Gewährleistung der Wasserhygiene bei einem unmittelbaren Anschluss an das Trinkwassernetz erfüllt; gleichzeitig ist der Einsatz in frostgefährdeten Bereichen möglich. Erst bei Löschwasserbedarf, mit Betätigung eines der angeschlossenen Schlauchanschlussventile, wird die Löschleitung geflutet und Löschwasser steht für den Löscheinsatz bereit. Der Anschluss an das Trinkwassernetz kann sowohl unmittelbar als auch mittelbar erfolgen. Bei unmittelbarem Anschluss ist aber eine Fremdeinspeisung von Löschwasser unzulässig.

Druckerhöhung für Löschwasseranlagen

Mit Verabschiedung der DIN 1988-6 und der nunmehr veröffentlichten DIN 14462 erhalten Druckerhöhungsanlagen in Löschwasseranlagen eine wesentlich höhere Bedeutung. Sie sind für die Realisierung des mittelbaren Anschlusses an das Trinkwassernetz unumgänglich. Neben der Planung in Neubauten stellen sie insbesondere für die Gewährleistung der Wasserhygiene in Bestandsanlagen in der Regel die einzig vertretbare Lösung dar.

Sicherheitstrennstationen

Für den direkten Anschluss von Löschwasseranlagen „nass“ an das öffentliche Trinkwassernetz ist eine so genannte Sicherheitstrennstation erforderlich. Sie besteht aus einer Druckerhöhungsanlage und einem Vorlagebehälter. Auf einer Palette montiert, wurde diese Anlage ursprünglich für die Nachrüstung zur Trennung der Löschwasser- und Trinkwasserleitung entwickelt. Durch die Neuauflage der DIN 14462 im Januar 2007 erweiterte sich das Einsatzgebiet auf die Neuinstallation. Die Zuleitung wird gemäß DIN 1988-6 automatisch gespült, anfallende Wassermassen lassen sich nach Verschluss bei einem Einsatz über den Überlauf dem Entwässerungsnetz zuleiten.

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